Wie „verpackt“ man 49 Jahre (davon 37 Jahre als Terrarianer) in ein paar Zeilen? Nun, ich versuche es einmal:
Mein Name ist Oliver Witte, geboren wurde ich 1969 in Hannover.
Schon als Kind war ich fasziniert von Reptilien und Amphibien, so dass regelmäßig diverse Eidechsen und Frösche den Weg ins Kinderzimmer, bzw. Landschildkröten in den Garten fanden. Nach dem Umzug von Hannover  nach Ostwestfalen bekam ich mit 12 Jahren schließlich mein erstes Terrarium (eigentlich Aqua-Terrarium), in welchem ich zwei  Höckerschildkröten (Graptemys pseudogeographica kohnii) pflegte. Mit 14 zogen dann die ersten Kreuzottern ein.  Schnell folgten weitere Reptilien (Erdnattern, Geckos usw.). Mit 16 erhielt ich von Landesmuseum Hannover zwei Bartagamen, die damals für mich als Schüler eigentlich unerschwinglich waren (mein Dank gilt bis heute Herrn Hempel und Herrn Dr. Schumacher). In dieser Zeit trat ich auch als Mitglied in eine Terraristische Vereinigung in Hannover ein, deren Vorträge und Treffen ich, bedingt durch die Tatsache, dass ich ja mittlerweile in Ostwestfalen lebte,  allerdings immer nur zur Zeit der Schulferien besuchen konnte. Nach Abschluss von Schule und Bundeswehr (mit Ausbildung zum Lehrrettungsassistenten) erfolgte eine Auslandlandstätigkeit im Rahmen eines UN-Mandates in Mittelamerika. Zurück in Deutschland folgte zunächst ein Studium der Biologie und Chemie (Lehramt), welches ich aber nach drei Semestern abbrach um letztlich Rechtwissenschaften zu studieren. Bis Ende 2015 war ich dann für eine Nürnberger Kanzlei in den Bereichen Strafrecht und Zivilrecht (hier schwerpunktmäßig Miet- und Urheberrecht) tätig. Anfang 2016 übernahm ich die Leitung einer Erwachsenen-Bildungseinrichtung, wo ich, neben der Erledigung der täglichen Verwaltungsaufgaben, auch Rechtskunde unterrichte.  Die Kanzlei unterstütze ich seit dem gelegentlich als freier Mitarbeiter.  Zudem war ich auf kommunalpolitischer Ebene als  Mitglied in einem Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung tätig.
Bis heute konnte ich über 130 Arten von Reptilien und Amphibien halten und etliche Arten davon nachziehen. Bei verschiedenen Reisen nach Nordafrika, Süd-Europa, Nord- und Mittelamerika hatte ich die Gelegenheit, etliche Reptilien und Amphibien in ihren natürlichen Lebensräumen zu beobachten.  Neben der praktischen Beschäftigung hatte ich die große Freude, u.a. an der Neuauflage des Standartwerkes  „Schlangen“ von Herrn Dipl. Biol. Ludwig Trutnau mitzuarbeiten (Schwerpunkt Trugnattern)  und schreibe auch heute noch gelegentlich Artikel über terraristische Themen (bevorzugt Haltungsberichte). 2017 habe ich begonnen, Vorträge zu halten, in welchen ich mich den Themen „Terraristik und Rechtsfragen“ widme. Die Vive als Fachverband für vivaristische Belange unterstütze ich künftig vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus bin ich auch in einem weiteren Verband, der sich u.a. auf politischer Ebene mit Tierhaltungsfragen beschäftigt, als Mitglied des Vorstandes aktiv.
Seit 1999 lebe ich im Bergischen Land und pflege in unserem Haus diverse Giftschlangen (Crotaliden, Viperiden sowie Elapiden), Nattern, Echsen und Schildkröten.
2014 erhielt ich die Genehmigung zum Betreiben einer  Auffangstation für Reptilien und Amphibien und bin in diesem Rahmen unterstützend für verschiedene  Behörden aktiv.
Mein persönliches Hauptanliegen ist es, für eine naturnahe, artgerechte und sachkundige Haltung von Reptilien und Amphibien zu werben. 
Ich freue mich sehr auf eine spannende und lehrreiche Tätigkeit in einem tollen Team bei der Vivaristischen Vereinigung.